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Udo Bertram
Schlafapnoe e. V.
Deutschlands Patientenorganisation Schlaf

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AKTION bis 31.12.2008
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Krefeld 24. März 2007  

4. Niederrheinisches Schlaf- und Schnarchforum
Gesunder Schlaf - Glücklicher Leben
• • •
Liebling, schnarch woanders
In Kooperation mit der Klinik Königshof

Pressemitteilung als PDF Programm

Samstag
24 März 2007

Klinik Königshof
Am Dreifaltigkeitskloster 16
47807 Krefeld

 

Programm "Anderungen vorbehalten"
9:30 - 13:30 Uhr
Industrieausstellung.
Im Rahmen der Veranstaltung besteht die Möglichkeit zur Information bei den Ausstellern.
[ Ausstellerliste siehe unten ]

10:30 Uhr
Begrüssung Frau Bürgermeisterin Karin Meincke 






Begrüssung Herrn Michael Novotny, Leiter der Klinik
Begrüssung Herrn Dr.Helmut Schönell, Chefarzt der Klinik
Moderation Herr Udo Bertram, Schlafapnoe e.V. 11:00 Uhr
Kann der Zahnarzt bei Schnarchen / Schlafapnoe helfen?
Herr Dr. Heinz Schütte, Zahnarzt Krefeld
11:30 Uhr
Schnarch- Schlafapnoebehandlung aus der Sicht des HNO Arztes
Herr Dr. Joachim Wichmann, HNO Arzt, Krefeld 12:00 Uhr Pause 13:00 Uhr
Schlafapnoe und Herzerkrankungen
Herr Dr. Ralf Jordan, Facharzt für  Kardiologie, Innere Medizin und Rehabilitation 13:30 Uhr
Zuckende Beine- ca. 8 Millonen Bürger sind durch diese Schlafkrankheit betroffen
Herr Dr. Adrian Mohr, Klinik Königsfeld Krefeld 14:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Anschließend Schlaflaborbesichtigung

20 Min. Vortrag und 10 Min. Diskussion
Wir bedanken uns bei folgenden Ausstellern für Ihre Unterstützung.

Der Eintritt ist frei.
Eine Veranstaltung von Schlafapnoe e. V.
in Zusammenarbeit mit der Klinik Königshof Krefeld
Hotline 0202 408 917 + 02151 823 248
Wir freuen uns auf Ihren Besuch

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Melle 21. April 2007  

2. Meller Schlaf- und Schnarchforum
Gesunder Schlaf - Glücklicher Leben
• • •
Liebling, schnarch woanders
In Kooperation mit der Selbsthilfegruppe
Bünde- Herford / Detmold / Bielefeld / Paderborn

Pressemitteilung als PDF

Samstag
21 April 2007

Forum Melle
Mühlenstr. 39
49324 Melle

 

Programm "Anderungen vorbehalten"
9:30 - 13:00 Uhr
Industrieausstellung.
Im Rahmen der Veranstaltung besteht die Möglichkeit zur Information bei den Ausstellern.
[ Ausstellerliste siehe unten ]

09:30 Uhr Begrüssung
Herr Bürgermeister Dr. André Berghegger -noch offen-
Herr Gerd Schumacher, Selbsthilfegruppe Schlafapnoe
Moderation Herr Udo Bertram, Schlafapnoe e.V. 10.00 Uhr 
Schnarchen und Atemstillstände- Ursachen, Krankheit, Behandlung
Herr Dr. Werner Ott, Lungenfacharzt, Bünde 10.30 Uhr 
Zahnärztliche Behandlung gegen Schnarchen + Schlafapnoe
Herr Ronald Herfurth, Zahnarzt, Bad Rothenfelde 11.00 Uhr Pause 11.30 Uhr
Schnarch- und Schlafapnoebehandlung
Herr Dr. Michael Wiesend, Oberarzt für Mund- Kiefer- und Gesichtschirugie
Klinikum Osnabrück 12.00 Uhr
Gefährliches Schnarchen- Gefahr für Herz und Gehirn
Herr Dr. Wilfried Böhning, Karl- Hansen Klinik, Bad Lippspringe 12.30 Uhr Pause 13.00 Uhr
Liebling, schnarch woanders
Herr Dr. Christop Schenk, Ambulantes Schlafzentrum Osnabrück 13.30 Uhr
Tausend Mittel gegen Schnarchen + Schlafaonoe, die nicht helfen
Herr Dr. Christoph Schenk, Ambulantes Schlafzentrum Osnabrück 14.00 Uhr Ende der Veranstaltung

20 Min. Vorträge + 10 Min. Diskussion
Wir bedanken uns bei folgenden Ausstellern für Ihre Unterstützung.

Der Eintritt ist frei.
Eine Veranstaltung von Schlafapnoe e. V.
in Zusammenarbeit mit der Selbsthilfegruppe
Hotline 0202 408 917 + 052 23 - 58 00
Wir freuen uns auf Ihren Besuch

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Essen 05. Mai 2007  

Schlaf- und Schnarchforum Ruhrgebiet
Gesunder Schlaf - Glücklicher Leben
• • •
Liebling, schnarch woanders

Pressemitteilung als PDF

 Samstag
05 Mai 2007

Schloss Borbeck
45355 Essen
Schloßstr. 101

 

Programm "Anderungen vorbehalten"
9:30 - 13:15 Uhr
Industrieausstellung.
Im Rahmen der Veranstaltung besteht die Möglichkeit zur Information bei den Ausstellern.
[ Ausstellerliste siehe unten ]

10.00 Uhr Begrüßung
Herr Bürgermeister Norbert Kleine- Möllhof







Moderation Herr Dr. Fritz Heuer & Herr Udo Bertram, Schlafapnoe e.V.

10.15 Uhr 
Schnarchen- erst die Ursache finden, dann entspprechend behandeln
Herr Dr. Winfried Hohenhorst, Alfred Krupp Krankenhaus, Essen

10.45 Uhr
Diagnostik von Schnarchen und Schlafapnoe zu Hause?
Herr Prof. Dr. Helmut Teschler, Ruhrlandklinik, Essen

11:15 Uhr Pause

11.45 Uhr
Zahnärztliche Behandlung gegen Schnarchen + Schlafapnoe
Herr Dr. Jürgen Böning, Zahnarzt, Essen

12.15 Uhr
Ein- und Durchschlafstörungen- Insomnie
Herr Dr. Uwe Buss, Knappschaftskrankenhaus, Essen

12.45 Uhr Pause

13.15 Uhr
Fahrtauglichkeit bei Schlafapnoe
Herr Hans Henning Otto, Lungenfacharzt, Bochum

13.45 Uhr
Schlaf und Altern - Schlafstoerungen im 3. Lebensabschnitt
Herr Dr. Riccardo A. Stoohs, ZSM, Essen

14:15 Uhr Ende der Veranstaltung

20 Min. Vortrag und 10 Min. Diskussion
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Der Eintritt ist frei.
Eine Veranstaltung von Schlafapnoe e. V.
Hotline 0202 408 917

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Schnarchen ...  


Über Menschen die schnarchen werden gerne Witze gemacht, dabei ist Schnarchen alles andere als eine scherzhafte Angelegenheit.

Lautes Schnarchen kann vielmehr ein ernst zu nehmendes Anzeichen für schlafbezogene Atmungsstörungen sein. Es deutet auf eine Verengung der Atemwege hin, die den Betroffenen das Atemholen im Schlaf erschwert. Die typischen Schnarchgeräusche entstehen bei der Anstrengung, durch die verengten Atemwege Luft zu holen.

Etwa. 10% bis 30% der Erwachsenen schnarchen im Schlaf. In den meisten Fällen ist jedoch keine Behandlung erforderlich, da Schnarchen an sich keine Gefahr für die Gesundheit darstellt. Dagegen ist lautes und unregelmäßiges Schnarchen in der Regel ein erster Hinweis auf obstruktive Schlafapnoe , eine potentiell lebensbedrohliche Erkrankung, die bei 5% der Bevölkerung auftritt und vorwiegend übergewichtige Männer im mittleren Lebensalter betrifft. Apnoe stammt übrigens aus dem Griechischen und bedeutet Atemstillstand.

Schnarchen kann nervend und störend sein.

Wenn Sie beim Schlaf Atemaussetzer haben, deutet das auf Schlafapnoe hin und Sie sollten die Homepage Schlafapnoe besuchen.
Auf jedenfall sollten Sie einen Facharzt aufsuchen um abzuklären, welche Therapie für Sie am geeignesten ist.

Hände weg von sogenannten Antischnarchhilfen!

Die Stiftung Warentest untersuchte im Januarheft 2004 nahezu sämtliche auf dem Markt befindlichen Anti-Schnarchhilfen (Elektronische Schnarchstopper, Rückenkissen, Mundsprays, sogenannte Face Former, Tabletten, Kinnbinden etc).

Sie stellte hierzu fest: Meist helfen sie nur dem Anbieter: beim Geld verdienen. Deshalb Hände weg von sogenannten „Wundermitteln“. Keiner(!) der Hilfsmittelhersteller konnte einen Wirkungsnachweis für sein Produkt erbringen.
Quelle: IST Ruhr

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Dr. Helmut Schönell

Was ist Schnarchen?  

von Dr. med.  Erich  Mayer-Fally

Das Schnarchen ist gekennzeichnet durch laute Atemgeräusche der oberen Luftwege während des Schlafes. Kommt es dabei zu keiner Störung des Atemrhythmus oder der Schlafqualität (der eigenen, nicht der des Bettnachbarn), spricht man vom einfachen oder primären Schnarchen. Schnarchen mit Aussetzen der Atmung von mehr als zehn Sekunden wird als apnoisches (Windstille) oder obstruktives Schnarchen bezeichnet.


Geruhsame Nächte: Mit Schnarchern oft unmöglich

Im Schlaf kommt es bei jedem Menschen zu einer Erschlaffung der Muskulatur des Nasen-Rachenraumes. Durch eine Enge in diesen oberen Luftwegen - wie sie etwa durch eine verkrümmte Nasenscheidewand oder vergrößerte Rachen- oder Gaumenmandeln entstehen kann - wird die Strömungsgeschwindigkeit der Atemluft erhöht. Dies wiederum senkt den Druck im Rachenraum. Der Rachen ist ein "Muskelschlauch" aus mehr als 20 Muskelpaaren. Der verminderte Luftdruck und die im Schlaf erschlaffte Muskulatur können zum Kollaps des Schlauches führen.

Beim einfachen Schnarchen bleibt der Luftstrom jedoch aufrecht. Das Rachen- und Gaumengewebe kollabiert nicht komplett, sondern vibriert aufgrund der entstandenen Turbulenzen. So entsteht das charakteristische Geräusch des Schnarchens. Beim apnoischen Schnarchen entsteht hingegen ein zeitweise kompletter Verschluss, so dass es zu einer Atempause kommt. Um ein Ersticken zu verhindern, führt die verminderte Sauerstoffzufuhr im Gehirn zu einer Weckreaktion (Arousal). Diese Reaktion ist zwar lebenswichtig, verursacht aber eine Schlafstörung. Der Patient ist somit oft unausgeschlafen und körperlich erschöpft. Am Tag zeigt er verminderte Belastbarkeit, Konzentrations- und Gedächtnisstörung sowie gesteigerte Reizbarkeit. Bei Männern stellen sich oft auch Potenzprobleme ein.

W ie häufig ist das Schnarchen?

Schnarchen als Geräuschphänomen ist relativ häufig. 60-80 Prozent aller Männer über 50 Jahren schnarchen. Auf die Gesamtbevölkerung bezogen sind etwa 10-30 Prozent betroffen. Mit 17-26 Dezibel (dB) hält sich die Lautstärke noch in Grenzen (entspricht dem Brummen eines Kühlschrankes), wird ab 40 dB deutlich störend und kann Spitzen bis zu 90 dB (die Geräuschkulisse eines Lastkraftwagens) erreichen.

Wodurch wird Schnarchen verursacht?

Damit es zum Schnarchen kommt müssen mehrere Faktoren zusammentreffen. So begünstigt eine verlegte Nasenatmung - wie etwa bei Schnupfen, Allergien, Nasennebenhöhlen-Entzündungen, Nasenscheidewand-Verkrümmungen, vergrößerten Gaumen- und Rachenmandeln oft der Fall - den geräuschvollen Schlaf. Die vermehrte Fettablagerung im Rachen- und Zungenbereich bei Übergewichtigen bewirkt ebenfalls eine Verengung der Atemwege. Verstärkt werden diese Faktoren noch zusätzlich durch den Schlaf in Rückenlage, da es hierbei zu einem Nach-hinten-Sinken des Zungengrundes kommt. Im Schlaf lässt die Spannkraft der gesamten Muskulatur nach. Somit erschlafft auch die Muskulatur der oberen Luftwege, wodurch das Vibrieren des weichen Gaumens (Gaumensegel und Zäpfchen) als Auslöser des charakteristischen Geräusches erst ermöglicht wird.

Vermehrter Alkoholgenuss bzw. die Einnahme von Schlafmitteln oder Medikamenten wie Antihistaminika (Medikamente zur
Allergie-Behandlung) verstärken diesen Effekt noch. Weitere mögliche Gründe sind Okklusionsprobleme im Kieferbereich (dabei handelt es sich um ein Missverhältnis zwischen Ober- und Unterkiefer), eine deutlich vergrößerte Zunge oder andere anatomische Veränderungen, die den Luftstrom behindern.

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Bei jedem lauten Schnarchen, das einen selbst weckt oder die Umgebung stört, sollte man zum Arzt gehen, um eine mögliche Behinderung der Atemwege abzuklären und gegebenenfalls behandeln zu lassen. Besteht aufgrund von subjektiven Beschwerden der Verdacht auf apnoisches Schnarchen, sollte ebenfalls ein Arzt aufgesucht werden. Dies gilt insbesondere für Kinder, da bei ihnen vergrößerte Rachen- oder Gaumenmandeln die häufigste Ursache für Schnarchen darstellen. Diese Behinderung des Luftstromes muss oftmals chirurgisch behoben werden.

Was kann man selbst unternehmen?

Was das einfache Schnarchen betrifft, so gibt es verschiedene "Hausmittel", die wieder Ruhe ins Schlafzimmer bringen sollen:

  • Bei Übergewicht ist eine Gewichtsreduktion zu empfehlen.
  • Auf Alkohol sollte man vor dem Schlafengehen verzichten, ebenso auf ein spätes Abendessen.
  • Beruhigungs- oder Schlafmittel, sowie Antihistaminika können Schnarchen provozieren und sollten - wenn möglich - gemieden werden.
  • Schlafen mit erhöhtem Oberkörper reduziert das Schnarchen.
  • Auf jeden Fall ist das Schlafen in Rückenlage zu vermeiden. Hier hilft oft das Einnähen eines Tennisballes in den Rückenteil des Pyjamas.
  • Wichtig ist es, für eine gute Schlafhygiene zu sorgen. Das bedeutet, eine ruhige Umgebung zu schaffen, das Schlafzimmer zu lüften, Schlafrhythmen einzuhalten, keine "Sorgen" mit ins Bett zu nehmen usw.
  • Im Sanitätshandel gibt es diverse Hilfsmittel, um die Schlafposition zu beeinflussen, Zunge oder Kiefer zu fixieren (z. B. Kinnbinde, Aufbiss-Schienen) oder die Nasenatmung (Nasenpflaster oder Klammer) zu verbessern.

Quellen
Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie
Redaktion  Dr. med. Katharina Larisch
Aktualisierung  09.06.2005

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Zahnarzt-Informationen  

Sicherlich fragen Sie sich, was ein Zahnarzt mit dieser Sache zu tun hat?!
Wir haben hier einige Informationen zum Thema gesammelt.

Besuchen Sie doch einige unserer Veranstaltungen

Schlaf- und Schnarchforen , hier erfahren sie alles aus 1. Hand.

Therapie des Schnarchens
Stellt sich heraus, daß die betroffene Person lediglich unter harmlosen Schnarchen leidet , dann können wir für Abhilfe sorgen, in dem wir ein Anti-Schnarch-Gerät an die individuelle Zahn- und Kieferform des Patienten anpassen.
Dieses Gerät ähnelt einer Zahnspange. Nur verlagert es beim Tragen nicht nur den Unterkiefer, sondern auch die Zunge nach vorne. Hierdurch wird der Rachen des Patienten während des Schlafens offen gehalten und die Atmung kann frei und ohne Schnarchgeräusche erfolgen.

Diese Geräte werden ausschließlich während des Schlafens getragen und bestehen entweder aus Silikon, oder sie sind aus dünnen Kunststoffschienen mit Verbindungsstegen gefertigt. In jedem Falle erfolgt eine individuelle Anpassung an den Patienten.
   

Weitere Info Dr. Dietmar Heying

Die zahnärztliche Schnarchtherapie bewirkt eine entsprechende Vorverlagerung des Unterkiefers und gewährleistet somit einen verbesserten Luftstrom in die Bronchien. Diese intraoralen Hilfsmittel sind Zahnschienen aus durchsichtigem Kunststoff, ähnlich wie kieferorthopädische Zahnspangen oder ein Sportler-Mundschutz. Sie werden nachts im Mund getragen um zu verhindern, daß die Zunge nach hinten sinkt und die im Schlaf erschlaffte Rachenmuskulatur kollabiert. So kommt es nicht zu einer Einengung (Schnarchen)oder sogar zum zeitweiligen Verschluß (Apnoe) der Atemwege.

In einer Untersuchung (Oral Appliances for the Treatment of Snoring and Obstructive Sleep Apnea. a Review. Wolfgang Schmidt-Nowara et. al., Sleep 1995, 18) konnten durch orale Geräte sehr gute Ergebnisse erzielt werden.

Somit stellt die Therapie mit oralen Geräten eine sinnvolle Alternative zu der CPAP-Überdruckbeatmung dar.

Hier muss der spezialisierte Zahnarzt, der sich in der Therapie der schlafbezogenen Atmungsstörungen besonders fortgebildet hat (DGZS e.V.), den für den einzelnen Patienten geeigneten Schienentyp aussuchen. Er nimmt individuelle Gebißabdrücke und registriert den Biß des Patienten, damit das Gerät danach im zahntechnischen Labor hergestellt werden kann.

Die am häufigsten (und effektivste) ist die TAP-Schiene und die IST-Schiene.

Weitere Info Axel Kreuzahler, Zahnarzt

Zahnarzt-Informationen Teil 2

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CFS  

CFS - Info

Chronisches Erschöpfungssyndrom
Wenn Müdigkeit zur Krankheit wird

Eine totale Erschöpfung, dauernde Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und schmerzende Glieder. Eine Grippe? Nein, diese und andere mühsame Symptome deuten leider, wenn sie mehr als sechs Monate andauern, auf CFS hin.

So vielschichtig die Krankheit ist, so viele Namen hat sie auch. Chronic Fatigue Syndrome (CFS) heisst die Krankheit im englischsprachigen Raum und unter Medizinern. Bei uns wird vom Chronischen Müdigkeitssyndrom oder dem Chronischen Erschöpfungssyndrom gesprochen. Um der Bedeutung der mannigfaltigen Einschränkungen gerechter zu werden, ist der Begriff Chronisches Erschöpfungssyndrom eher angebracht. Im Nachfolgenden wird aber dennoch von CFS gesprochen, da in der Schweiz die Selbsthilfegruppen auch unter diesem Kürzel existieren.

Wie äussert sich CFS ? Stellen Sie sich vor, Sie gehen mit einigen oder etlichen der folgenden Beschwerden zum Arzt: Allgemeine Erschöpfungszustände, eine bleierne, bald chronische Müdigkeit, lästige Blähungen, pochendes Kopfweh, entzündete Augen. Schmerzhafte Gelenkentzündungen, der Verlust oder eine Verschlechterung des Kurzzeitgedächtnises, immer wiederkehrende Schlafstörungen, Fieber, beunruhigende Sehstörungen. Sie konsultieren verschiedene Ärzte und es werden die verschiedensten Diagnosen gestellt. Sie probieren immer wieder neue Therapien aus, ohne nennenswerten Erfolg. Irgendwann dann bekommt die Krankheit einen Namen: CFS. So oder zumindest ähnlich muss es bis vor einiger Zeit vielen Betroffenen ergangen sein. Nachdem die Krankheit in den vergangenen 15 bis 20 Jahren in den angelsächsischen Ländern epidemisch aufgetreten war, begann man sie endlich zu erforschen.

Woher kommt CFS ? Das ernsthafte chronische Leiden kann schlagartig mit einem Virusinfekt, einer Impfung oder einer Operation beginnen.. Inzwischen wurde auch klar, dass Infektionsstoffe eine wichtige Rolle spielen bei der Entstehung von CFS: Die Hypothese einer Immunentgleisung nach einer (viralen) Infektion ist nach wie vor aktuell. Weitere mögliche CFS-Auslöser könnten Stress, Umweltgifte oder eine Immunschwäche sein. Das Erkennen von CFS stellte und stellt sich teilweise immer noch als kompliziert heraus. Da die Gründe einer Müdigkeit neben CFS auch in anderen Krankheitsbildern vorkommen können, müssen zuerst diese Krankheiten ausgeschlossen werden.

Bei der „zweiten" Stufe, der chronischen Müdigkeit, wird der Kreis schon enger. Doch erst wenn auch andere klinische Zustände, die ähnliche Merkmale erzeugen, durch eine gründliche Evaluation (Krankheitsgeschichte, diverse Untersuchungen, adäquate Laborbefunde) ausgeschlossen werden; können die Kriterien für die Diagnose CFS gestellt werden. Als Leitfaden steht dabei im Vordergrund die klinisch gesicherte, unerklärliche, anhaltende oder immer wiederkehrende Erschöpfung. Dies, wenn sie neu oder zu einem bestimmten Zeitpunkt aufgetreten ist, d.h. nicht schon lebenslang besteht. Des weiteren nicht die Folge einer fortgesetzten Belastung ist und sich die Erschöpfung auch nicht durch eine lange Ausruhzeit spürbar bessert. Und zuletzt zu einer ausgeprägten Einschränkung früherer beruflicher, sozialer oder persönlicher Aktivitäten führt.

Oftmals sind diese Menschen nämlich auch nicht mehr in der Lage, einer Arbeit nachzugehen, Alle Symptome können sich nach geistiger, körperlicher oder seelischer Überanstrengung verschlimmern. Da man den wenigsten Betroffenen die Krankheit ansieht, stossen sie bei der Schilderung ihrer Krankheit zu Unrecht auf Unverständnis. Zu oft noch werden sie noch als Faulpelze und Phlegmatiker deklassiert.

Was tun bei CFS? Vielleicht ist es beruhigend, dass bei CFS, im Gegensatz zu anderen chronischen Krankheiten, mit der Zeit normalerweise keine typische progressive Verschlimmerung eintritt, es dem Betroffenen also nicht ständig schlechter geht. Nach einem akuten Ausbruch der Krankheit folgt eine Phase mit einer zyklischen Zu- und Abnahme der Symptome. In der Genesungsphase nimmt die Intensität dieser Zyklen langsam ab. CFS ist nach Studien an Patientengruppen und ihren Kontaktpartnern nicht ansteckend.

Leider sind die bis jetzt bekannten Behandlungsmöglichkeiten noch ungenügend. Auch wenn es einige Therapieansätze gibt (z.B. verschiedene Atem- und Entspannungstechniken), ist eine allgemein anerkannte Therapie ist noch nicht gefunden. Erforscht werden momentan Medikamente, die zur Verbesserung oder gar Heilung führen könnten. Eine Ernährungsumstellung, Homöopathische oder naturheilkundlichen Behandlungen, eine psychotherapeutische Begleitung sowie eine sehr leichte sportliche Betätigung können zwar hilfreich sein, müssen aber auf jeden einzelnen Patienten speziell abgestimmt werden. Auch bei CFS gilt: Ein „Hören auf den Körper" ist immer noch die beste Lösung.

Quellen:
William Collinge: Das chronische Müdigkeitssyndrom,
Oesch Verlag 1995
Dossier CFS, Dokumentation für medizinisches Fachpersonal, Verein CFS Schweiz
Merkblatt des Vereins CFS Schweiz
Dokumentation des 2. CFS Weltkongresses, Brüssel 1999
von Claudia Rohr aus "samariter" 21, 1999

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