(Reporter7.com 19.07.2007) Wien, 19. Juli 2007 ' Die Vereinigung Alternativer Investments (VAI) begrüßt die Vervollständigung der aktuellen Richtlinie der Europäischen Kommission über zulässige Finanzanlagen von Investmentfonds, durch diese Woche erfolgte Anerkennung von Hedgefondsindizes. Die EU wertet mit den neuen Bestimmungen Alternative Investments massiv auf. Es wird damit auf die geänderten Bedürfnisse privater und institutioneller Anleger und die stetig steigende Nachfrage nach innovativen, ertragssicheren Anlagemöglichkeiten reagiert. Gerade Privatanlegern möchte die
EU durch neue Rahmenbedingungen verstärkt die Möglichkeit bieten, in diese Segmente, die bisher eher institutionellen Investoren vorbehalten waren, zu investieren.
Die aktuelle Durchführungsrichtlinie der EU über zulässige Finanzanlagen von Investmentfonds stellt klar, dass auch zahlreiche Alternative Investments unter die bestehende strenge OGAW (Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren) Richtlinie für Investmentfonds fallen. Die neuen EU-Bewertungskriterien verschaffen Aufsichtsbehörden und Marktteilnehmern Klarheit darüber, unter welchen Bedingungen grenzüberschreitende Investmentfonds künftig in geschlossene Fonds, auf Hedgefondsindizes und Commodityindices basierende Derivate und Kreditderivate investieren dürfen.
Die VAI freut sich, dass damit viele ihrer Eingaben berücksichtigt wurden und rechnet mit einem starken Nachfrage-Impuls bei alternativen Investments, da viele dieser Anlageinstrumente jetzt unter die OGAW Richtlinie fallen. Privatanleger profitieren von den strengen Anlegerschutzauflagen dieser EU-Richtlinie und der niedrigeren Mindestveranlagung bei Investmentfonds. 'Die Beimischung alternativer Investments, deren Wertentwicklung weitestgehend unabhängig von traditionellen Anlagen verläuft, bedeutet gerade in Zeiten volatiler Märkte eine sinnvolle Risikodiversifizierung für Investmentfonds und machen diese Fonds für am `Absolute Return-Gedanken` interessierte Anleger attraktiver', erklärt Mag. Martin Greil, Generalsekretär der VAI.
'Mit den nun veröffentlichen Richtlinien zur Anerkennung von Hegdefondsindizes ist nicht nur die neue EU-Durchführungslinie komplettiert, sondern vor allem ein weiterer wichtiger Schritt gesetzt, damit sich der österreichische alternative Investment-Markt zum Top-Standort in Europa entwickeln kann', gibt Greil die ehrgeizigen Pläne der AI-Branche an.
Äußerst positiv beurteilt die VAI die Mitarbeit der österreichischen Finanzmarktaufsicht bei der Gestaltung dieser neuen Rahmenbedingungen: 'Die in den EU-Gremien vertretenen Spezialisten der FMA haben in diesen komplexen Themenbereichen die Voraussetzungen für weiteres Wachstum der österreichischen AI- Branche geschaffen und somit den Standort Österreich gefestigt', so Greil weiter.