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Dudelstopp
Musik ohne Zwang
Musik ohne Zwang
Dudelstopp 2007
(Reporter7.com 11.07.2007) 02.08.: Kampf gegen Dudelmusik (im Berliner Tacheles)

Als soziale Bewegung, die sich mit satirischen Mitteln Gehör verschafft, engagiert sich das Projekt ` DUDELSTOPP - Musik ohne Zwang´ gegen unfreiwilligen Musikkonsum im öffentlichen Raum:

Die Regeln für das Trauerspiel der akustischen Umweltverschmutzung in Deutschland -ein profitables Geschäft für wenige Nutznießer- stehen seit vielen Jahren fest: Nahezu überall, wo in Kaufhäusern Konsumenten mehr oder weniger unfreiwillig mit den Werken von Xavier Naidoo oder Christina Aguilera konfrontiert, wo in den Wartezimmern der Arztpraxen ohnehin kranke Menschen noch zusätzlich mit Dudelradio auf HundertKommaKrampf geschwächt werden und wo in Restaurants und Bars von den Besuchern trotz Bushido oder Pur tapfer gute Miene zum bösen Spiel zu machen versucht wird, verdient die Beschallungsindustrie Geld mit der vor vielen ungefragt aufgeführten Musik. Meinungsmacher, Politiker und
Wirtschaftslobbyisten behaupten leider nach wie vor das Erwünschtsein allgegenwärtiger Beschallung und entmutigen so Millionen Geschädigte, sich gegen die Auswüchse öffentlicher Berieselung zur Wehr zu setzen.

In die immer wieder verschleppte Debatte um aufgedrängte Klangerzeugnisse kommt jedoch seit einiger Zeit erneut Bewegung: Gestützt von der DUDELSTOPP-Bewegung erlebt die Wertschätzung des Phänomens `Stille im öffentlichen Raum´ auch bei jungen Menschen neuen Aufschwung. Solidarisiert haben sich bereits "Wir sind Helden", "Russendisko", "Laith Al-Deen", "Beatsteaks", "Radio Fritz" u.v.a.

Die Beschallungsindustrie ist daher aufgerufen, auf die Bürger zuzugehen und die von ihr verursachten und leider nach wie vor vom Staat gestützten akustischen Zumutungen auf ein erträgliches Maß zurückzufahren.

Um ein Zeichen zu setzen, startete die freie Kunstplattform `moderne21´ im Mai 2007 vor der GEMA-Generaldirektion in Berlin eine satirische Aktionsreihe.
Im Internet kursiert bei Youtube bereits ein populärer Videoclip (http://youtube.com/watch?v=GaQ7AKDnPvM) zum Thema.

Am 02.08. findet in der Berliner Oranienburgerstraße 54 ab 20 Uhr im `Projektraum, EG.´ mit freundlicher Unterstützung des Kunsthauses `Tacheles´ eine vom Mediensoziologen Hartmut Lühr geleitete Podiumsdiskussion zum Thema `unfreiwilliger Musikkonsum´ statt.

Eingeladen sind AktivistInnen aus der `Dudelstopp´- Bewegung wie Katharina Gebhardt (Konsum) , Ursula Reifenstein-Herbig (Industrie) sowie interessierte BürgerInnen aus verschiedenen Gesellschaftsbereichen.

Weitere Informationen sowie Pressematerial (Fotos etc) unter: www.dudelstopp.de


Arthaus Tacheles
Oranienburgerstraße 54-56a, 10117 Berlin
Kontakt
Janina Schreiber
Office
Tel: 030-2826185

WEB: http://super.tacheles.de
eMail: email

Autor
Ludwig Kamberlein
http://www.dudelstopp.de
eMail: email
 
Erklärung: Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.