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Aktion Rauchmelder
FW-LFVSH: 200 Tote Kinder und rund 400 Tote Erwachsene jährlich als Folge von Brandrauchvergiftung
FW-LFVSH: 200 Tote Kinder und rund 400 Tote Erwachsene jährlich als Folge von Brandrauchvergiftung
Viele Menschen kommen nicht direkt durch das Feuer um sondern sterben durch Qualm des Gefahrenheerds. (Verqualmte Wohnung- Foto:TT)
(Reporter7.com 10.07.2007) Kiel (ots) - "Freitag, der 13. wird Ihr Glückstag, wenn Sie heute Rauchmelder installieren" - das ist das Motto des diesjährigen Rauchmeldertages am Freitag, dem 13. Juli
Kiel (ots) - "Freitag, der 13. wird Ihr Glückstag, wenn Sie heute
Rauchmelder installieren" - das ist das Motto des diesjährigen
Rauchmeldertages am Freitag, dem 13. Juli.

Gemeinsame Pressemitteilung von Provinzial & Feuerwehr.

Gemeinsam unterstützen die Provinzial und der
Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein (LFVSH) als Multiplikatoren
diesen bundesweiten Aktionstag, um die lebensrettende Funktion von
Rauchmeldern im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern.

Etwa 600 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland an den Folgen
von Bränden. Die meisten von ihnen wurden nachts überrascht. "Der
Geruchssinn ist im Schlaf ausgeschaltet. Niemand kann sich darauf
verlassen, von allein wach zu werden", erklärten
Schadenverhütungsexperten der Provinzial und vom
Landesfeuerwehrverband. "Da sind Rauchmelder unverzichtbar."

"Feuer entstehen schneller als man denkt", weiß Kreisbrandmeister
Frank Raether, Vorstandsmitglied und zuständiger Abteilungsleiter im
LFVSH. "Da wird die Kaffeemaschine aus Versehen angelassen, die
Schnur des Bügeleisens nicht aus der Steckdose gezogen oder der
Fernseher hat einen technischen Defekt. Eine kleine Ursache mit meist
schweren Folgen." Sollte ein Feuer ausbrechen, gibt es einige Regeln,
die zu beachten sind. "Bewahren Sie Ruhe", rät Raether. "Halten Sie
Türen und Fenster in brennenden Räumen geschlossen, um eine
Ausbreitung von Rauch und Feuer zu verhindern. Rufen Sie die
Feuerwehr (112) an. Verlassen Sie mit allen Haushaltsmitgliedern
umgehend die Wohnung und warnen Sie andere Bewohner."

Seit 1. April 2005 ist der Einbau von Rauchmeldern in
Wohnungs-Neubauten in Schleswig-Holstein gesetzlich vorgeschrieben.
Bis Ende 2009 müssen bestehende Wohnungen nachgerüstet werden. "Am
einfachsten nachzurüsten sind batteriebetriebene Rauchmelder",
empfiehlt Jörg Taube, Schadenverhütungsexperte der Provinzial.

Beim Kauf sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Geräte
ein Prüfzeichen 'VdS' tragen und somit vom Gesamtverband der
Deutschen Versicherungswirtschaft (VdS) anerkannt sind.

Für den Kauf und den Einbau von Rauchmeldern geben die Experten
einige Tipps:
Die meisten Rauchmelder sind batteriebetrieben und leicht zu
installieren. Wenn die Batterie zur Neige geht, macht sich das Gerät
bemerkbar. Rauchmelder müssen in Schlafräumen, Kinderzimmern und in
Fluren, die als Fluchtweg dienen, angebracht werden. In Küche und Bad
hingegen sind sie nur bedingt empfehlenswert. Hier können
Wasserdämpfe einen Fehlalarm auslösen. Da der Rauch nach oben steigt,
sollten die Rauchmelder immer an der Decke angebracht werden.

Über die Provinzial:
Die Provinzial NordWest Versicherungsgruppe ist Deutschlands
zweitgrößter öffentlicher Versicherer. Sie besteht aus den
Versicherern Provinzial Nord Brand-kasse, Hamburger Feuerkasse,
Provinzial NordWest Lebensversicherung und Westfälische Provinzial.
Geschäftsgebiet ist Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern,
Hamburg und Westfalen, wo die Provinzial mit 750 Geschäftsstellen
vertreten ist. Über 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Innen-
und Außendienst stehen über drei Millionen Kunden mit fast zehn
Millionen Verträgen zur Seite.

Über den Landesfeuerwehrverband SH:
Der Landesfeuerwehrverband ist die Vereinigung der im Brandschutz
Tätigen. Er vertritt die Interessen der rund 60.100 Mitglieder in
1.4082 Freiwilligen Feuerwehren, 4 Berufsfeuerwehren, 30 Werk- und
Betriebsfeuerwehren und über 400 Jugendfeuerwehren.

Für Rückfragen:

Provinzial: Günther Jesumann, Telefon 0172 - 4017814.

Feuerwehr: Werner Stöwer, Telefon 0177 - 2245444


ots Originaltext: Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=12

Rückfragen bitte an:

Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Werner Stöwer
Telefon: 0431 - 603 2109
Fax: 0431 - 603 2119
E-Mail: stoewer@lfv-sh.de
http://www.lfv-sh.de


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Autor
Timo Tasche
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Erklärung: Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.